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Die Corona-Krise hat am Immobilienmarkt in Kitzbühel keine Spuren hinterlassenDie Nachfrage aus Österreich steigt sogar wieder. Vor allem wieder mehr Österreicher haben an einer Immobilie in Kitzbühel Interesse.

Kitzbühel – „Wie schon frühere Krisen hat auch die Corona-Krise bisher am Immobilienmarkt in Kitzbühel keine Delle hinterlassen“, zieht der St. Johanner Immobiliensachverständige und Gutachter Christian Neumayr nach einem halben Jahr der Pandemie eine erste Bilanz. Nach wie vor sei das Interesse an Grundstücken und Wohnungen in der Region sehr groß. Die Krise habe das zum Teil sogar noch verstärkt. Es sei ein Trend zu „Raus aus der Stadt“ zu spüren, wie ihn Neumayr bezeichnet. Auch Immobilienmakler Christoph Pichler sagt: „Im Lockdown haben die Leute gemerkt, dass ihnen das schönste Penthouse in einer Stadt nichts bringt“, sagt Pichler. Das sei auch in den Nachfragen zu spüren, es würden mehr generelle Anfragen gestellt, die sich nicht auf ein spezielles Objekt beziehen, sondern auf die Region. Von einer „ungebremsten Nachfrage“ spricht der Kitzbüheler Immobilienmakler Manfred Hagsteiner. Er stellt fest, dass vor allem wieder mehr Österreicher an einer Immobilie in Kitzbühel Interesse haben. Beim Preis sieht er eine leichte Normalisierung. Wobei man mit dem Wort „‚normal‘ vorsichtig sein müsse, denn bei 10.000 Euro für den Quadratmeter „ist diese Bezeichnung nicht ganz passend“, so Hagsteiner. Aber im Bereich von 10.000 bis 14.000 Euro pro Quadratmeter läge derzeit der realistische Preis in Kitzbühel. „In schlechtem Zustand ist auch eine Wohnung unter 5000 Euro zu finden“, erklärt Pichler. Einen generellen Preis könne man deshalb nicht nennen. Die aktuellsten Meldungen

Teuer bleibt teuer, auch nach der Krise. Das unterstreicht auch der Immobiliensachverständige Neumayr. „Da spielt Kitzbühel in einer Liga mit München, Wien und anderen großen Städten“, erklärt er. Auf Preise lässt er sich nicht festnageln. Dass in den letzten Monaten auch Verkäufe um die 15 Millionen getätigt wurden, sieht er allerdings als realistisch. Selbst Grundstückspreise jenseits von 5000 Euro seien möglich. Er vergleicht die Grundstückspreise in der Region mit dem Goldpreis. So haben sich die Immobilienpreise in den vergangenen zehn Jahren doppelt so gut entwickelt wie der Goldpreis.

Eine Auswirkung hat der Preis in Kitzbühel auch auf die Gemeinden in der Region. „Vor allem St. Johann ist ein großer Markt“, weiß hier Neumayr, und das Pillerseetal habe einen starken Anstieg hingelegt. Die Quadratmeterpreise für Baugrund können dort die 500-Euro-Marke überschreiten.

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Bericht in der Tiroler Tageszeitung