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Auf die Immobilienpreise hat der Virus bislang keine großen Auswirkungen. Sowohl die Preise als auch die Nachfrage sind ungebrochen hoch. Wohnungseigentum lohnt sich also weder mehr noch weniger als vor der Pandemie - die Bedingungen sind ziemlich gleichgeblieben. Ein Immobilienkauf ist dadurch nicht weniger sinnvoll geworden, die Preise sind aber auch nicht - wie von vielen Kaufsuchenden erhofft - durch Corona gefallen.

 

Finden Besichtigungen weiterhin statt? Sofern in der Gemeinde keine Ausgangssperre vorliegt, können Besichtigungen weiterhin stattfinden. Wir empfehlen allen Wohnungsanbietern die Vereinbarung von Einzelterminen oder besser noch zu Video-Führungen. Das bedeutet aber auch, dass Makler oder Verkäufer noch stärker jedes Interesse individuell berücksichtigen müssen und möglicherweise mehr Besichtigungstermine im Kalender haben. Dank neuester Technologien haben wir die Möglichkeit, Immobilien mit unserer 3D Kamera zu fotografieren, Interessenten können dadurch bequem von zu Hause aus am PC virtuell durch das Objekt schlendern und sich in Ruhe alles ansehen. Es gibt auch die Möglichkeit eine Besichtigung per Video Call durchzuführen.

Ich kann aufgrund von weggefallenem Einkommen meine Raten nicht mehr zahlen. Wie geht es nun weiter?

Sprich unbedingt mit deiner Bank, bevor eine Mahnung wegen überfälliger Raten eingeht. Versuch am besten, eine Stundung oder Ratenreduzierung zu vereinbaren. Wenn der finanzielle Engpass länger anhält und somit die Finanzierung in Schieflage gerät, solltest du dich ausführlich beraten lassen. Seit dem 1. April 2020 gilt eine gesetzliche Regelung, nach der Verbraucher (also auch Bauherren) für zunächst drei Monate ein Recht auf die komplette Stundung ihrer Zins-, Tilgungs- und Kreditrückzahlungen haben, wenn sie aufgrund des Coronavirus Sars-CoV-2 in eine finanzielle Notlage geraten sind.

Kann ich einen Kaufvertrag unterzeichnen?

Ja, wenn das Notariat weiter geöffnet hat, können auch Beurkundungstermine stattfinden. Auch wenn regionale Ausgangsbeschränkungen vorliegen sollten, ist der Notarbesuch ausdrücklich ausgenommen. Vorsichtsmaßnahmen wie Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutz und Hygiene müssen dabei natürlich eingehalten werden. Viele Notare informieren derzeit auf ihren Internetseiten, wie sie die Situation in ihrer Kanzlei handhaben. Wenn gefährdete Personen, etwa aus Risikogruppen, zu den Vertragsparteien gehören, dann kann auch ein Bevollmächtigter eingesetzt werden. Online kann ein Kaufvertrag dagegen nicht beurkundet werden.